Der Lila Kanal

20152 Januar

Auf Wiedersehen im Lila Kanal 2.0

Liebe Leserinnen und Leser, dieses Journal macht dicht! Wie angekündigt ziehen wir in ein neues Softwaresystem um. Diese Seite bleibt als Archiv bestehen. Das neue Journal findet Ihr ab sofort hier.

201429 Dezember

Neuer Kanal ab Januar!

Liebe Gemeinde! “Neues Jahr, neues Glück” heißt es so schön… Am 2. Januar 2015 werden wir mit einem neuen, ultráschicken Layout an den Start gehen. Das Forum und das Journal werden softwareseitig verschmolzen, der ganze Kanal ist dann mit jeder Bildschirmgröße kompatibel und wir sind nun auch auf Twitter und facebook online. Am 2. Januar wird der Kanal kurz offline sein um die Datenbank zu migrieren. Alle alten Inhalte werden natürlich übernommen… Bis dahin könnt Ihr uns fleißig auf den Twitter- und facebook-Präsenzen folgen.

20147 Dezember

HERBSTMEISTER 2014!

Die ersten beiden Spiele eher grottig, die letzten beiden Spiele ebenso, aber die dazwischen mehrheitlich geil. Smells like Eierkuchen? Wir glauben an euch und sagen: Danke, Jungs, für die tolle Hinrunde!

201425 November

Respektpreis, Digga!

Glückwunsch an Halil Ibrahim Dinçdağ zur Verleihung des Toleranzpreises durch das Bündnis gegen Homophobie!

Seit langem begleitet und unterstützt die TeBe-Fanszene den Kampf des schwulen Schiedsrichters Halil Ibrahim Dinçdağ um sein Recht, im türkischen Fußball wieder als Schiedsrichter tätig sein zu dürfen. Bekanntermaßen wurde Dinçdağ im Zuge der Untersuchung für den Militärdienst aufgrund seines Schwulseins eine “psychosexuelle Störung” attestiert. Dank dieser Skandaldiagnose verlor er nicht nur seine Zulassung als Schiedsrichter, sondern auch seinen Job als Radiomoderator und erhält aufgrund seines Einsatzes für LGBT-Rechte anonyme Morddrohungen – institutionelle und gesellschaftliche Homophobie als Existenzkiller.


Halil mit Klaus Wowereit sowie dem Toleranzpreis. (Foto: Berliner Morgenpost )

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20144 November

TBAF-Abteilungsversammlung am 6. November!

Liebe Boruss_innen, liebe Mitglieder der Abteilung TBAF,

hiermit laden wir Euch herzlich zur Hauptversammlung der Abteilung Tennis Borussia Aktive Fans (TBAF) mit turnusmäßigen Wahlen ein. Die Abteilungsversammlung findet am Donnerstag, den 6. November 2014 um 19.00 Uhr im Casino Mommsenstadion statt. Diesen Beitrag weiterlesen »

20142 November

Unterstützt die Suurbier-Familie!

Die berühmt-berüchtigten Suurbiers haben uns gebeten, ihre Crowdfunding-Aktion zur Finanzierung eines posthumen Capt’n-Suurbier-Longplayers zu supporten. Da die Suurbiers nur einmal bitten (siehe Video), kommen wir dieser natürlich nach. Und das sogar gerne, denn wie im Fußball gilt auch für den Rock’n'Roll: Support your local heroes!

Zumal die Suurbiers ja nicht nur immer mal wieder aus den Boxen des Mommse erschallen, sondern mit ihrem VfB Hermsdorf mindestens einmal jährlich höchstselbst im Eichkamp aufkreuzen und dort durch gewagte Choreographien zu überzeugen wissen. Manche von ihnen tauchen auch ohne den VfB Hermsdorf auf und einer, nämlich Beckmann, supportet mit seiner anderen Combo Plan B unsere E-Mädchen, von zahlreichen weiteren Verstrickungen zwischen beiden Lagern ganz zu schweigen. Nicht nur deshalb fordern wir dazu auf, das Projekt “Suurbier-LP” nach allen Kräften zu unterstützen. Sichert euch eine der limitierten Suurbier-LPs! Mehr dazu hier:

https://www.startnext.de/suurbiers-vinyl

201410 Oktober

FfgH wird drei, seid dabei!

Netzwerktreffen am Paul-Thiede-Ufer, Party im Rauschgold!

Ja, richtig gelesen: Tatsächlich schon drei – wenn das kein Grund zum Feiern, aber natürlich auch zum Netzwerken und Diskutieren mit anderen Engagierten ist! Und diesmal sogar vor der eigenen Haustür, denn nach Aachen und Oldenburg ist nun Berlin Gastgeber des Netzwerktreffens. Nach einem Referat von Almut Sülzle stehen drei Workshops zum Thema “Fußball und Sexismus” zur Auswahl. Hier soll ein möglichst breiter Dialog auf allen Ebenen mit Fans, LGBT-Gruppen, Verbänden, Organisationen, Vereinsverantwortlichen, Trainer, Trainerinnen, Spieler und Spielerinnen zustandekommen, mit dem. Ziel, gemeinsame Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Nachmittags kommen wir dann wieder in großer Runde zusammen und besprechen die Inhalte der einzelnen Workshops. Diesen Beitrag weiterlesen »

201411 August

Das berüchtigte A-Wort wird (lila)salonfähig

Saisonausblick mit Daniel Volbert, Andreas Voigt und Jörg Zimmermann

Wenige Tage vor dem Start in die Berlin-Liga-Saison 2014/15 lud TBAF zum Saisonausblick mit Daniel Volbert, Andreas Voigt und Jörg Zimmermann in den Lila Salon. Auch die Spieler schneiten zwischen Training und gemeinsamem Essen herein, um sich den Anhängern kurz vorzustellen. Anschließend gab es einen gut einstündigen Talk über Ziele und Perspektiven, über die finanzielle Situation des Klubs und vieles mehr. Daniel Volbert erläuterte seine Fußball-Philosophie, berichtete über das trainingsintensive Vorbereitungsprogramm, über die Neuzugänge, seine Ambitionen in Meisterschaft und Pokal, äußerte sich zum berühmten “TeBe-Kunstrasenfluch” und hatte bereits eine Vorahnung, wie TeBe im Auftaktspiel zu seinem Treffer kommen würde.

Wer den interessanten Abend verpasst hat, hat nun Gelegenheit, ihn zur Einstimmung auf die TeBe-Heimspiel-Premiere am Mittwoch im Mommse nachzuhören. Viel Spaß:

Daniel Volbert und Vorstand zu Gast auf dem TBAF-Fantreffen

20144 Juli

Zu schwul zum Pfeifen? Erhebt eure Stimme!

Online-Petition für die Wiedereinstellung Halils

Der Skandal um Halil İbrahim Dinçdağ, der aufgrund seiner sexuellen Orientierung durch den Türkischen Fußballverband von seiner Schiedsrichtertätigkeit suspendiert wurde, dürfte im TeBe-Umfeld hinlänglich bekannt sein. Viele von euch haben Halil bei seinem Berlin-Besuch persönlich kennenlernen dürfen, im Rahmen des von ihm geleiteten Freundschaftsspiels TeBe vs. Türkiyemspor sowie des Info-Abends in der Tristeza. Für uns war es eine tolle Begegnung und für Halil enorm ermutigend, so viel Unterstützung in seinem couragierten Kampf gegen Diskriminierung zu erfahren.

Diese wird auch weiterhin benötigt, damit wir diesen Kampf gemeinsam gewinnen können. Fußballfans gegen Homophobie” hat eine Online-Petition gestartet, welche die sofortige Wiedereinstellung Halils fordert. Alles, was wir nun benötigen, sind eure Unterschriften. Bitte unterzeichnet die Petition und überzeugt auch Freund*innen, Kolleg*innen, Kommiliton*innen etc., diese Petition mit ihrer Stimme zu unterstützen. Zeigen wir Homophobie und Diskrimierung die Rote Karte!

Hier geht’s zur Petition!

Hintergrund: Halil in Berlin – Bericht auf tebe.de

201423 April

Racism not welcome anywhere

26.04. Und 1.05. Berlin Nazifrei

Erneut will die NPD am 1. Mai sowie 26. April in Berlin marschieren. Pünktlich im Vorfeld der Europawahl versuchen die Nazis mit rassistischen Themen zu provozieren und zu punkten. Dem stellen wir uns entgegen! Was für die Nazis in den vergangenen Jahren in der Berliner Innenstadt im Desaster endete, soll ihnen auch diesmal nicht gelingen. Deshalb ruft das Bündnis Berlin Nazifrei zu Blockaden der geplanten Aufmärsche auf.

Traditionslinien der Provokation

Die extreme Rechte nutzt jede Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen. Der 1. Mai als Tag der Arbeiter_innenbewegung ist dabei schon länger im Fokus der Nazis. Damit knüpfen die Nazis von heute an eine Tradition der historischen Nationalsozialisten an, durch Umwidmung linker Kampftage und Symbole Mehrheiten zu gewinnen.

Bereits letztes Jahr marschierte die NPD durch menschenleere Straßen in Schöneweide. Dank des Protestes Hunderter Antifaschist_innen blieben sie isoliert und wurden durch ein massives Polizeiaufgebot begleitet. Dieses Jahr versuchen die Nazis am 26. April und 1. Mai gleich zweimal ihre Hetzparolen auf die Straße zu tragen. Die Route, die für den 26. April angekündigt ist und mitten durch Kreuzberg führt, ist dabei als pure Provokation des verhassten links-alternativ geprägten Stadtteils zu verstehen. Nicht viel anders verhält es sich mit dem geplanten Aufmarsch der Nazis am 1. Mai, wenn sie durch Neukölln marschieren wollen.

Schürhaken der Angst

Aber die Nazis wollen nicht nur ihre politischen Gegner_innen provozieren. Gezielt hetzen sie gegen die Neueröffnung von Heimen für Geflüchtete, das mittlerweile geräumte Camp der Geflüchteten am Berliner Oranienplatz und die besetzte Schule in der Ohlauer Straße in Kreuzberg. Damit spitzen sie allerdings nur zu, was die Berliner CDU und konservative Teile der SPD im Einklang mit der Springerpresse seit Monaten anheizen: Obwohl in großen Teilen der Anwohner_innenschaft akzeptiert, wird auch der nichtigste Anlass genutzt, öffentlich Stimmung gegen die unter prekären Bedingungen Lebenden zu machen. Das zeigen das öffentliche Ringen zwischen Senat und Bezirk um das Camp am Oranienplatz ebenso wie die Razzia in der Schule, bei der ein vermeintlicher Diebstahl einer Bierflasche für den Einsatz eines Sondereinsatzkommandos herhalten musste und bei dem alle Türen im Gebäude zerstört wurden.

Nahtlos knüpft die NPD an eine Stimmung an, die die Verantwortung für Geflüchtete relativiert und Zuwanderung als Problem darstellt – und treibt sie auf die Spitze, wenn sie die Situation der Geflüchteten auf eine Störung der vermeintlich behüteten deutschen Zustände reduziert. Damit spricht sie den Geflüchteten das Bleibe- und letztlich das Existenzrecht ab. Und schafft ein Klima, in dem es zu Anschlägen und Übergriffen kommt wie z.B. in Marzahn-Hellersdorf. Als Hebel für rechtes Gedankengut nutzt sie aktuell vor allem die Ängste der Menschen, wenn Geflüchtete in der Nachbarschaft untergebracht werden sollen. Allerdings hat sowohl Marzahn-Hellersdorf als auch Neukölln-Britz gezeigt, dass sich längst nicht alle Anwohner_innen von der rechten Propaganda beeinflussen lassen.

Naziaufmarsch blockieren

Mit ihren menschenverachtenden Parolen nehmen die Nazis den Angriff auf Leib und Leben zumindest billigend in Kauf. Vor drei Jahren griffen Nazis bei einem Aufmarsch am Mehringdamm Gegendemonstrant_innen und vermeintliche Ausländer_innen an; dieses Jahr führt ihr Aufmarsch zur Geflüchtetenunterkunft in Britz. Weil sie in der Vergangenheit wiederholt unter Beweis gestellt haben, dass der Propaganda immer wieder auch gewalttätige Taten folgen, gilt es, sich den Nazis und Faschist_innen in den Weg zu stellen. Deshalb rufen wir zu Blockaden des Naziaufmarsches auf. Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden. Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen den Naziaufmarsch, dabei geht von uns keine Eskalation aus. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern. Keinen Fußbreit sollen sie laufen und keinen Meter kriegen sie geschenkt. Naziaufmärsche am 26. April und am 1. Mai in Berlin jederzeit und überall sonst verhindern.

UnterstützerInnen:

Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Für eine linke Strömung (FelS)
Antifaschistische Linke Berlin (ALB)
Avanti Berlin
Interventionistische Linke Berlin
Antifaschistische Jugend Aktion Kreuzberg (AJAK)
Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB)
DIE LINKE. Berlin
DIE Linke. Friedrichshain-Kreuzberg
Die Linke. Treptow-Köpenick
Jusos Berlin
Grüne Jugend Berlin
Bündnis 90/Die Grünen Friedrichshain-Kreuzberg
Bündnis 90/Die Grünen Neukölln
Halina Wawzyniak
Autonome Neuköllner Antifa
Antifa Friedrichshain
Antifaschistische Linke Jugend (ALJ)
Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost (ABSO)
Linksjugend ['solid] Berlin
Tennis Borussia Aktive Fans (TBAF)