Der Lila Kanal

201128 Dezember

Neonazis: Zweite Mannschaft muss Hallenturnier abbrechen

Rechtsradikale Hooligans attackieren TeBe-Fans beim Turnier des FC Union Frankfurt/Oder

Am gestrigen Abend fand das “2. Krombacher Hallenturnier” des FC Union Frankfurt/Oder statt. Aufgrund wiederholt übler Erfahrungen bei früheren Gastspielen von TeBe oder auch Babelsberg 03 bestehende Befürchtungen hinsichtlich der Sicherheitssituation erwiesen sich leider als absolut berechtigt. Auch diesmal kam es zu massiven Angriffen durch Neonazis. Da deren Anwesenheit voraussehbar war, ist das (Nicht-)Verhalten der örtlichen Polizei der eigentliche Skandal des gestrigen Abends.

Während des gesamten Turniers, welches um 17 Uhr begonnen hatte, wurden TeBe-Fans bereits vor der Halle oder am Getränkestand bedroht, immer wieder fielen rassistische und antisemitische Parolen. Personen mit eindeutig rechtsradikaler Kleidung sowie Merchandising vom Frankfurter FC Viktoria 91 hatten sich ein Kleingruppen über die ganze Halle verteilt, interessierten sich sichtlich wenig für das Geschehen auf dem Parkett und schickten immer wieder Späher in Richtung des TeBe-Blockes. Diese provozierten dort und forderten demonstrativ via Handy weitere „Kameraden“ an, dem Gesprächspartner ankündigend, dass „es hier heute Abend noch krachen wird“. Die Provokationen wurden im Laufe der Zeit immer heftiger und als sich eine größere Anzahl Hooligans des FFC Viktoria in den TeBe-Block begab und sich gleichzeitig vor dem Hallenausgang eine größere Gruppe formierte, war die Situation so bedrohlich, dass das TeBe-Team seine Teilnahme am Turnier abbrechen musste.

Um Auseinandersetzungen am öffentlichen Hallenausgang zu vermeiden, verließen die Fans die Halle über einen Seitenausgang und gingen geschlossen zum Bus auf einem nahegelegenen Parkplatz. Wenig später griffen dreißig bis vierzig rechtsradikale Hooligans den Gästebus an. Dabei bewarfen sie die TeBe-Anhänger u.a. mit Steinen und pyrotechnischen Gegenständen und versuchten den Bus zu erstürmen, was glücklicherweise verhindert werden konnte. Die kurz vor dem Angriff eingetroffenen vier Polizisten waren mit der Situation zunächst sichtlich überfordert. Und so konnten die Nazi-Hooligans nicht nur die Toreinfahrt zum Parkplatz schließen sondern immer wieder Angriffsversuche auf TeBe-Fans starten. Erst nach Eintreffen eines weiteren Streifenwagens beruhigte sich die Situation allmählich. Schließlich konnte das Tor geöffnet und die Abfahrt des Busses gewährleistet werden.

Insgesamt sind die Sicherheitsvorkehrungen als Skandal schlechthin zu bezeichnen: Um es genau nicht zu der Situation kommen zu lassen, dass die TeBe-Anhänger sich selber verteidigen müssen, hatte man bereits im Vorfeld vehement auf das durch den Anhang des FFC Viktoria ausgehende Aggressionspotenzial hingewiesen. Auch die “Ermittlungsgruppe Hooligans” (EGH) der Berliner Polizei war im übrigen zu der gleichen Einschätzung gekommen, hatte Tennis Borussia auf vor Ort zu erwartende Gefahrenlage aufmerksam gemacht und ihre Begleitung angekündigt. Umso überraschender, dass dann in der Halle weder Berliner noch Frankfurter Sicherheitskräfte anwesend waren, sondern lediglich eine Security, deren Mitglieder ganz offensichtlich mit mehreren der Neonazis persönlich bekannt waren. Die angekündigte Polizeipräsenz fand also nicht nur nicht statt, sondern das zuständige Präsidium in Frankfurt reagierte nicht einmal auf mehrere Anrufe, die von einer massiven Zuspitzung der Situation berichteten und dringlichst polizeiliche Unterstützung anforderten. Erst anderthalb Stunden später, kurz nach 21 Uhr, erschien sie dann endlich vor Ort und konnte gerade noch verhindern, dass der Bus gestürmt wurde. Letztlich ist es nur dem besonnenen Handeln der Tebe-Fans zu verdanken, dass bis zum Erscheinen der Polizei niemand zu Schaden kam.

Weshalb die Polizei es für überflüssig hielt, von Anfang an zumindest in geringer Zahl Präsenz zu zeigen, ist unbegreiflich. Noch unbegreiflicher allerdings, dass sie nicht einmal kam, als sie telefonisch auf die massiven Bedrohungen in und vor der Halle hinwiesen wurde. Fast ein Wunder, dass der Angriff letztendlich keine schwereren Verletzungen zur Folge hatte. Jeder, der das rechtsradikale und gewaltaffine Umfeld des FFC Viktoria nur ansatzweise einzuschätzen weiß, konnte sich an fünf Fingern abzählen, dass dieses das Turnier natürlich dazu nutzen würde, TeBe-Anhänger anzugreifen. Lediglich die Polizei war zu dieser Lageeinschätzung entweder nicht fähig oder willens – und macht Frankfurt/Oder mit ihrer Kopf-in-den-Sand-Strategie zu einem verdammt gefährlichen Pflaster für jeden, der den ortsansässigen Nazis und Hooligans nicht in den Kram passt.

201111 Dezember

TeBe im siebten Sternenhimmel

Unglaublich, aber wahr: Die - zumindest für lilaweiße Verhältnisse - schier unglaubliche Erfolgssträhne der vergangenen Wochen setzte sich auch heute fort. Mit dem 3:1-Auswärtssieg beim sechsi Tabellensechsten SFC Stern 1900 (Tore durch Hendschke, Isik und Dilber) hat Tennis aus den vergangenen sieben Spielen die Ausbeute von sage und schreibe 18 Punkte mitgenommen! Was genau während der vergangenen Wochen mit der Mannschaft geschehen ist, dass sie das Ruder derart herumreißen konnte, nachdem sie vorher nahezu alles verlor und mittlerweile exakt das Gegenteil tut, kann sie vermutlich selber nicht wirklich abeschließend erklären, und das muss sie eigentlich auch gar nicht. Genießt es einfach!

Versucht man sich dennoch zumindest mal vage an einer Ursachenforschung, dann ist einer der Schlüssel natürlich fraglos, dass sich, für jeden Beobachter offensichtlich, im Defensivverhalten sehr vieles deutlich zum Positiven verändert hat, zahlreiche Abstimmungsprobleme aus den ersten Spielen beseitigt wurden. Wobei ein immer stärker und selbstbewusster agierender Dennis Rahden seinen Vorderleuten die notwendige Sicherheit gibt und umgekehrt auch davon profitiert, dass mittlerweile nicht mehr im Sekundentakt haarsträubende Schnitzer vor seiner Nase geschehen, die einen Torwart nur dumm aussehen lassen können.

puszta

Ganz zweifelsfrei spielten auch diverse Personalien eine gewichtige Rolle für den radikalen Umschwung – Benny Hendschke zeigte von seinem ersten Einsatz bei Empor an, wie enorm wichtig er für das Angriffsspiel als auch für die Moral seiner Mitspieler ist, auch der gleichzeitig mit ihm zurückgekehrte Alex Greinert hatte eine ganz entscheidende Aktie daran. Und wie sich Marcel Uhlig reibungslos in den Defensivverband einfügte und maßgeblich zu deren Stabilitätszuwachs beitrug, war ebenfalls enorm wertvoll.

Auffällig ist auch, wie sich Körpersprache und Zusammenhalt der Mannschaft verändert haben, seitdem man sich von Spielern getrennt hat, die zwar fußballerisch ein hohes Potenzial mitbrachten, aber mit ihrem unfairen und disziplinlosen Verhalten auf und neben dem Platz keine gute Visitenkarte für TeBe ablieferten. Ab dem Zeitpunkt wirkten einige zuvor sehr gehemmt agierende Spieler wie ausgewechselt und es setzte sich ein Aufwärtstrend in Gang, der zwar nicht auf Anhieb in zählbare Erfolge umgemünzt werden konnte, aber schließlich aber mit dem euphorisierenden Befreiungsschlag beim TSV Rudow belohnt wurde. Und plötzlich spürten unsere zuvor häufig mit sich hadernden und spätestens nach dem ersten Gegentreffer einknickenden Jungs, dass sie es können und sich vor der Konkurrenz keineswegs verstecken müssen. Geriet man frühzeitig in Rückstand wie beispielsweise heute in Steglitz, ließ man sich dadurch nicht mehr aus der Bahn werfen, musste man in Unterzahl weiterspielen wie gegen Hürriyet, gab man das Spiel noch lange nicht verloren und wurde am Ende belohnt. Und so erzwang man bisweilen auch das Glück, wie beim Auswärtsdreier in Wilmersdorf, als man über die komplette zweite Halbzeit hinweg unter Dauerbeschuss stand, die Null aber auf wundersame Weise bis zum Abpfiff stand. Ein wirklich unvergesslicher Thriller, an den man sich noch lange zurückerinnern wird!

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Nun gilt es, diesen Wahnsinnsgroove mitzunehmen, bis es im Februar wieder weitergeht. Zur Stunde sitzen die Jungs in einem Restaurant am Bundesplatz zusammen und verprassen dort den während der vergangenen Spiele gesammelten Zaster, den die Fans als Dankeschön in die Mannschaftskasse gespendet haben. Gemessen an den ausgelassenen Partyszenen bereits direkt nach Abpfiff darf man darauf wetten, dass es ein verdammt langer Abend wird. Und den haben sich die Jungs verdammt verdient. Danke, Mannschaft!

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Aber natürlich nicht nur das Team, sondern auch das Umfeld, dessen Leidensfähigkeit während der vergangenen Monate und Jahre zahlreiche harte Proben gestellt wurde, darf nun endlich mal mit einem wohligen Gefühl in die Winterpause gehen. Zumal TeBe gestern auch noch die frohe Botschaft verkünden konnte, dass die Gläubigerversammlung dem Insolvenzplan zugestimmt hat und das quälende, langwierige Verfahren somit endlich vor dem Abschluss zu stehen scheint. Das bedeutet natürlich nicht, dass ab sofort sorglose, paradiesische Zustände Einzug halten, aber dennoch fällt in vielerlei Hinsicht eine Last von den Schultern des Clubs, der in wenigen Wochen wohl endlich wieder ein ganz normaler Verein sein wird. Einer zwar, der auch weiterhin mit bescheidenen Mitteln wird wirtschaften müssen, aber einer, der schuldenfrei ist und sein Augenmerk darauf richten wird, dass das auch zukünftig so bleiben wird. Unter der derzeitigen Vereinsführung darf man darauf vertrauen, dass existenzbedrohende Kraftakte wie die der jüngeren Vereinsgeschichte endgültig der Vergangenheit angehören. Vielmehr gilt es, die Startbedingungen nachhaltig zu verbessern, nach wie vor bestehende Baustellen geduldig abzuarbeiten und bei der Konsolidierung des Clubs die speziellen Potenziale des Clubs und seines Umfeldes zu nutzen.

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Denn in dieser Hinsicht wiederum ist TeBe dann eben doch kein “ganz normaler” Verein, sondern einer mit vielen Alleinstellungsmerkmalen, wie sich auch im Berlinliga-Alltag immer wieder feststellen ließ. Selbst noch als Tabellenschlusslicht war Tennis der Club, dessen Anhang die Sportplätze der Liga mitunter aus allen Nähten platzen ließ. Vereine wie der BAK, Viktoria 89, Türkiyemspor oder auch ein Club aus Hohenschönhausen können derzeit von einer solchen Rückendeckung für ihre teilweise wesentlich erfolgreicheren Mannschaften nur träumen. Und im Gegensatz zu den Anhängerschaften manch anderes tief gestürzten Traditionsclubs verbreitete die Party Army auch während der schlimmsten Tiefpunkte nie Angst und Schrecken, sondern verübte mit ihrem Galgenhumor maximal Angriffe auf die Lachmuskulatur der Heimzuschauer.

block

So richtig gerockt, wie man sich das im Sommer vorgenommen hatte, wird die Berlinliga aber natürlich erst, seitdem die Mannschaft sich gefunden hat. Die während und nach der Relegation besonders intensiv spürbare Aufbruchstimmung ist wieder zurück, und findet nun endlich auch auf dem Spielfeld ihre Entsprechung, so dass der Funke zwischen Mannschaft und Anhängerschaft unablässig hin- und herhüpft. Ob in Frohnau oder Wilmersdorf oder auch heute in Steglitz - allenorts gab es nach dem Spiel zahlreiche Komplimente für den fairen Enthusiasmus und die Atmosphäre, welche die TeBe-Anhängerschaft in den gewöhnlicherweise recht tristen Berlinligaalltag zauberte. Eine Atmosphäre, die gestern beispielsweise mal wieder einen SFC-Anhänger (die, das kommt in diesem Artikel etwas zu kurz, einfach nur grandiose Gastgeber waren) so sehr begeisterte, dass er zukünftig auf jeden Fall im Mommse vorbeischauen will.

danke, sterne

Solche Beispiele zeigen, dass es auch oder vielleicht sogar gerade in der Berlinliga möglich ist, Schritt für Schritt Leute zu begeistern und eine Anhängerschaft um TeBe zu scharen, die ganz genau weiß, was sie an sich und an ihrem Club hat, zunächst unabhängig von dessen Ligazugehörigkeit. Es bleibt die primäre Aufgabe des Clubs, dieses überlebenswichtige Fundament Stück für Stück auszubauen und zu pflegen. Dass TeBe trotz aller widrigen Rahmenbedingungen sogar an Strahlkraft gewonnen hat, spiegelt sich in der für einen Sechstligisten durchaus erfreulichen Medienresonanz wider, wie jüngst beispielsweise im mehrseitigen TeBe-Artikel des neuen englischsprachigen Magazins “No dice” über Tennis Borussia, den ihr gegen eine Spende von 50 Cent (gerne auch mehr, die MacherInnen haben mit ihrer allerersten Ausgabe erstmal ganz schön Miese gemacht) hier einsehen könnt. Lohnt sich! Vom atemberaubenden Erfolg der “Fußballfans gegen Homophobie”-Kampagne ganz zu schweigen.

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Und so darf der TeBe-Anhang tatsächlich so entspannt in die Winterpause gehen wie schon lange nicht mehr. Sicher, die Aufstiegssaison unter Trainerlegende Thomas Herbst war rein sportlich betrachtet wesentlich “bigger” als die Siegesserie der vergangenen Wochen, aber bereits Weihnachten 2008 war getrübt durch die dunklen Wolken, die sich immer sichtbarer über dem damaligen Sponsor zusammenbrauten, von den daraus resultierenden Konflikten und Existenzängsten ganz zu schweigen. Heute, auch ohne viel Kohle auf dem Vereinskonto und mit noch vielen zu bewältigenden Aufgaben vor der Nase, muss man sich zumindest keine Sorgen mehr machen, ob es den Verein, dem wir alle so hoffnungslos verfallen sind, im nächsten Jahr überhaupt noch geben wird. Und alleine dieses Gefühl ist für jeden TeBe-Anhänger nicht mit Gold aufzuwiegen. Kommt dann noch eine Euphorie hinzu, wie sie uns die Mannschaft während der vergangenen Wochen beschert hat, dann ergibt das unterm Strich ein Glücksgefühl, wie es wohl auch durch einen Europacupsieg nicht zu toppen wäre!

Nächste Woche gilt es die Mannschaft beim Hallenturnier nochmal ordentlich zu feiern und natürlich als Fanszene ein deutliches Zeichen gegen die Kriminalisierung von Bürotechnik zu setzen. Und dann ist wirklich Weihnachten. So sehr, wie schon lange nicht mehr! God save TeBe!

20119 Dezember

Sterne für TeBe!

Während Hertha seit Jahrzehnten in vergeblicher Erwartung irgendeiner Reaktion in Richtung Ruhrpott kläfft :-), die mühselig konstruierte und sehr einseitige “Erzfeindschaft” diesmal sogar krampfhaft auf Spielankündigungsplakaten zu zelebrieren versucht, setzt sich am Samstag nachmittag die lilaweiße Karawane der Liebe Richtung Breitenbachplatz in Bewegung, um es gemeinsam mit den Gastgebern so richtig weihnachten zu lassen! Denn wie sich mittlerweile herumgesprochen und -geflyert haben dürfte, hat sich der Steglitzer Traditionsverein zu einer großartigen Aktion entschlossen und will einen Teil der Einnahmen des voraussichtlichen Saisonrekordbesuches den Gästen zukommen lassen - genauer gesagt zwei Euro pro verkaufter Vollzahlerkarte!

Zu verdanken haben wir diese phänomenale Geschichte dem ehemaligen TeBe-Spieler Manuel Cornelius, aber auch dem Vorstand des Steglitzer Kiezclubs, der sofort Feuer und Flamme für die Aktion war. Einen Tag vor dem Spiel haben wir Manuel Cornelius im Vereinsheim des SFC getroffen und die Gelegenheit genutzt, einige Worte mit ihm zu wechseln:

Also Leute - wir hoffen, dass ihr morgen alle dabei seid, denn es gilt nicht nur diese sympathische Aktion zu einem echten Erfolg werden zu lassen, sondern natürlich auch darum, gemeinsam mit den Gastgebern ein Fußballfest zu feiern und nicht zuletzt unsere uns während der vergangenen Wochen soviel Freude machende Mannschaft gebührend in die Winterpause zu verabschieden. Und nach dem Spiel vielleicht noch ein paar Getränke im Vereinslokal des SFC, der “Sternstunde” zu nehmen, um auch auf diesem Wege Dankeschön zu sagen für die Gastfreundschaft! Also, bis morgen!

20114 Dezember

TeBe vs. Füchse vier zu null!

Die Party geht weiter - fünf Siege in den letzten sechs Spielen, schon wieder ohne Gegentor und ehemalige Sorgenkinder (Dejagah) blühen immer mehr auf - wer hätte das noch vor wenigen Wochen zu prophezeien gewagt? Einmal mehr danke an die Mannschaft, die an einem absolut verregneten Spätherbstnachmittag für reichlich gute Laune im Mommse sorgte! Wer es irgendwie einrichten kann, sollte TeBe derzeit auf keinen Fall verpassen - heute erstmal die Frauen gegen Aue (13 Uhr) und am kommenden Samstag “auswärts” beim SFC Stern 1900, der mit seiner tollen Soli-Aktion bereits jetzt reichlich Pluspunkte beim TeBe-Anhang gesammelt hat. Der Sportplatz an der Kreuznacher Str. befindet sich direkt am U-Bahnhof Breitenbachplatz. Kommt alle dorthin, unterstützt diese tolle Geschichte und natürlich auch unsere Mannschaft bei den starken Steglitzern und sorgt für eine Fortsetzung der lilaweißen Party!

Tore: 1:0 Benny (02.); 2:0 Okan (42.); 3:0 Serdar (68.); 4:0 Serdar (90.)

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20111 Dezember

Alle zu den Frauen!

201128 November

Smells like team spirit

Grandios (und auch etwas glücklich) erkämpfter Auswärtsdreier beim Tabellenzweiten aus Wilmersdorf! Und wenn Tepon Fonou, dessen Torwartkollege Dennis Rahden mit einem gehaltenen Elfer soeben zum lautstark gefeierten Matchwinner avancierte (neben dem Siegtorschützen Seyed Dejagah und sowieso allen, die auf dem Platz standen), sich so überschwänglich über den Sieg seiner Truppe freuen kann, dann unterstreicht das den Eindruck, dass da momentan alle an einem Strang ziehen - für den geilsten Verein der Welt. Danke, Jungs!

Weitere Eindrücke vom Spiel findet ihr wie üblich bei Andreas:
Fotos
Videos

20116 November

Siegesserie, Siegesserie, hey, hey!

Im Abschlussspiel des 14. Spieltages zwischen TeBe und Hermsdorf, welches ganz im Zeichen des Kampfes um die Legalisierung der Bürotechnik stand, gab es mal wieder Tore galore im Mommse zu bewundern. Beide Teams trafen jeweils viermal, Hermsdorf davon glücklicherweise einmal ins eigene Netz (Kopfballverlängerung eines Hendschke-Freistoßes), für die anderen TeBe-Treffer zeichneten Dejagah (5:3), zweimal Isik (Kopfball zum 1:0 sowie Traumschuss zum 3:1-Halbzeitstand) und Dilber (ebenfalls per Kopf zum 2:1) verantwortlich.

Nach der Halbzeitführung leistete sich TeBe zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Hänger, den die Nordberliner zum 3:3-Zwischenstand nutzten. Toll, wie TeBe sich dann wieder zurück ins Spiel kämpfte, den letztlich verdienten Erfolg erzwang und den leidgeplagten lilaweißen Anhang zum zweiten Mal binnen sieben Tagen glücklich das Stadion verlassen ließ. Das i-Tüpfelchen auf einen Sonntag nach Maß war der 2:1-Erfolg von TeBe II kurz zuvor, während die Frauen in Halle leider klar unterlagen. Insgesamt aber ein beglückendes Wochenende für alle, die TeBe im Herzen tragen, und dank der kleinen Serie hat TeBe wieder den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt. Die restlichen Ergebnisse des Spieltags:

Hertha Zehlendorf - SC Staaken 4:1
Adlershofer BC - TSV Rudow 0:2
SV Empor Berlin - NSCC Trabzonspor Berlin 3:1
SFC Stern 1900 Berlin - BSV Hürriyet-Burgund 1:0
Eintracht Mahlsdorf - VSG Altglienicke 1:4
Frohnauer SC - Berliner SC 2:1
Reinickendorfer Füchse - 1. FC Wilmersdorf 0:2
SC Gatow 1931 - SV Lichtenberg 47 1:0

Weiter geht’s am kommenden Sonntag um Zwei in Staaken. Alle hin da!

20116 November

Gebt das Bier frei!

Nicht vergessen: TeBe heute besonders zuschauerfreundlich für alle, die ihren Kater noch ausschlafen müssen. Anpfiff bei Tennis Borussia Berlin - VfB Hermsdorf/Serie starten! ist um 16 Uhr im Mommse. Außerdem schmeißt die Mannschaft ein Fass Bier. Die Gutscheine hierfür werden ab Kassenöffnung um 15 Uhr vergeben. Wer zuerst kommt trinkt zuerst!

201130 Oktober

Punkte mitjenommen! Rudow gerockt!

2-0-Auswärtssieg beim TSV Rudow! Rote Laterne abgegeben! Nazis ne lange Nase gezeigt! Was will man mehr? Vielleicht noch nen Sieg der Frauenmannschaft und einen von TeBe Zwei? Könnta haben: TeBe vs. BSC Marzahn 4:0 und TeBe Zwei vs. Süden 09 9:1. So macht Tennis Laune!

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Die Welle fast schon verlernt gehabt: TeBe und Fans (Foto by Andy)

201130 Oktober

Los Jungs, Punkte mitnehmen!

Und weiter jehts. Nachdem am Dienstag der äußerste Norden Berlins beehrt wurde, steht diesmal der Süden aufm Programm, nämlich die Stubenrauchstraße mit dem TSV Rudow - man kommt gut rum in der Berlinliga. Nur das mit dem ständigen Punkte dort lassen sollte sich Tennis mal langsam abgewöhnen. Viele bescheinigten dem Team während der vergangenen zwei Partien einen Aufwärtstrend - vielleicht setzt sich dieser ja heute fort und lässt sich in Punkte ummünzen? Es wäre verdammt wichtig für die Tabellensituation und nicht zuletzt für die Moral des Teams. Diejenigen, die den Jungs dabei helfen wollen, finden sich am besten um 13.00h am U-Bahnhof Neukölln ein, denn gemeinsam anreisen ist immer die beste Variante. Verstärkt wird die ohnehin schon ziemlich britisch unterwanderte Party Army aller Voraussicht nach durch drei Fans aus Bristol, die bereits einmal bei TeBe waren und seitdem Blut geleckt haben, sowie durch einen altbekannten, derzeit in Manchester lebenden Glücksbringer, dessen magische Fähigkeiten derzeit dringend benötigt werden. Viele gute Gründe also zu kommen. Für alle Exilanten und sonstig Verhinderten gibt es auch diesmal das Lila Kanal Radio in Halbzeit zwei. Diesmal wieder mit Lila Lira am Mikro.

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Und denkt dran: Dank Uhrenumstellung findet das Spiel gefühlt erst um 15.00 Uhr statt, von sowas können Zweitligafans nur träumen. Anpfiff also um 14 Uhr Winterzeit - alle hin zum Punkteklau beim TSV!